Zielgruppe
solidarischer Lerndienste:
junge Menschen

Abbildung;:
Seminar in Bremen, Februar 2005
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Seit 1990 entsenden wir junge,
beruflich noch nicht ausgebildete Menschen in soziale Projekte.
Damit
verfolgen wir
friedensethische, humanitäre
und bildungspolitische Ziele. |
Junge Menschen lernen in der alltäglichen
Arbeit im Ausland Lebensweisen und Sprache, Denken, Fühlen
und Einstellungen von Menschen eines anderen Volkes kennen.
Sie müssen sich mit der fremden Kultur und ihrer
Geschichte auseinandersetzen. Soziale Arbeit beim Nachbarn
baut Brücken und ist Friedensarbeit! Sozialer Friedensdienst
schafft ein Lernfeld für junge Menschen mitten im
Leben, versteht sich als Beitrag zur Friedenserziehung
und als Bestreben, Konflikte zwischen Menschen, Gruppen
und Völkern gewaltlos auszutragen.
Entsprechend unterstützen wir junge
Leute, die bereit sind, ohne Entgelt eine soziale Aufgabe
für einen längeren Zeitraum von mindestens
einem Jahr bei einem europäischen Nachbarn zu übernehmen.
Sie leisten schwerpunktmäßig individuelle
Betreuung von schwerbehinderten Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen, auch von gebrechlichen, kranken alten
Menschen in ihren Wohnungen. Sie tun diesen Dienst unter
oft schwierigen Bedingungen in einem noch immer dürftigen
Sozialwesen. Sie zeigen ein starkes Engagement nicht
nur in ihrem sozialen Dienst, sondern auch über
ihre Dienstzeit hinaus. Sie erlernen gründlich die
russische oder rumänische Sprache.
Zwischen 1990 und 2004 leisteten über uns 142 junge Frauen und Männer
in Osteuropa ihren Dienst, zehn kamen aus dem Osten durch unsere Unterstützung
nach Westfalen.
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